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 Tanzhaus West / Cantina
Webengel Offline

Chef Moderator


Beiträge: 3.943

11.12.2006 00:22
16.12.2006 Aus Liebe zur Musik @ Tanzhaus West antworten
Samstag | 16. 12. 2006
AUS LIEBE ZUR MUSIK

Tanzhaus Main Floor
++ Sleeparchive LIVE!
++ Steffen Altmeyer [delirium]
++ Adam Weishaupt [delirium]
++ Basti Pieper [delirium, mp, the pure]
++ Andy Lee [on off rec., vinylbar]

Small Tanzhaus Floor
++ Dino Bugatti [the pure]
++ Mikel Green [the pure]
++ Der Eine Und Der Andere

Seit einem guten halben Jahr ist das Delirium Frankfurt im Besitz und unter Führung von Steffen Altmeyer aus Gießen. Und es hat sich einiges getan, was auch die Kunden deutlich zu spüren bekommen. Im Wesentlichen betreffen dies das Sortiment und den Backstock. Früher stand das Delirium für exklusive Platten, aber auch für härtere Stile war das Angebot groß. Inzwischen schien das nicht mehr ganz Zeitgemäß und daher die Entscheidung, sich nun mehr dem House und Minimal zu widmen.

Das Motto lautet: Aus Liebe zur Musik. Jeden ersten Donnerstag im Monat findet bereits eine erfolgreiche Veranstaltungsreihe in der Vinylbar unter diesem Titel statt. Als weitere Location steht nun das Tanzhaus West auf dem Plan, wo den Gästen neben den Delirium Residents internationale Top Acts geboten werden, die bisher selten im Rhein-Main-Gebiet vertreten waren.So bekommen Steffen Altmeyer, Basti Pieper und Adam Weishaupt zum Auftakt im Tanzhaus West hohen Besuch...

Auf dem 2. Floor werden stets Newcommer bzw. Leute spielen die unserem hohen Anspruch an guter Musik und mixing genügen. Deko und Lichttechnisch werden wir unterstützt von MP aus Darmstadt (Miro Sachau & Basti Pieper). Es wird Videoanimation geben und einige lustige Extras werden die zwei Darmstädter Vögel für euch in Petto haben.

Unser Headliner aus der Veranstaltungsreihe Whats Up wird Sleeparchive sein, welcher in den letzten zwei Jahren auf sich aufmerksam gemacht hat mit z.B. der Research EP. Er ist der Phantomas der DJ Welt. Wir werden das Geheimniss lüften. Also Fuck the commerz and Whats Up in Frankfurt City.

Wer ist Sleeparchive? Man weiß es nicht so genau. Oder vielleicht eher ein Versteckspiel. Die Spur führt von Berlin nach Düsseldorf. Vor knapp einem Jahr tauchte die erste Sleeparchive-Maxi "Elephant Island" auf dem gleichnamigen Label im Berliner Hardwax auf. Ein Stempel, durchsichtiges Vinyl und vier minimale Tracks für die Ewigkeit. Als hätten Richie Hawtin und Mika Vainios sich zu einer Jam-Session getroffen, um noch mal alles genauso wie früher zu machen. Nur mit dem Wissen von heute. Eine Zeitreise ins Vinyl gekratzt und in der Gesamtaufmachung so streng wie formschön vollendet. Die reine Technolehre eben. So schien es. Es fehlten nur noch die Kommandozeilen in der Auslaufrille. Aber da war kein Einsatzbefehl. Und so musste man auf das nächste musikalische Lebenszeichen von Sleeparchive warten, von dem man nichts wusste und doch alles wissen wollte, vermochten seine düster bleependen Tracks doch das Kunststück zu vollbringen, gleichzeitig retro und weit vorne zu klingen und dabei nicht von der mittlerweile mitunter schwerwiegenden Enzyklopädie der Techno-Geschichte, aus der die Tracks selbst so frisch erzählten, erdrückt zu werden. Dann stand vor kurzem die zweite Maxi bei Hardwax. Genauso unvermittelt aufgetaucht wie die erste und mindestens genauso gut. Und wieder wuchsen mit der Begeisterung die Fragen, auf die es erstmal keine Antworten gab. Wer war Sleeparchive und von wo wurden diese fast schon fundamentalistischen Technosplitter ausgesendet? War diese Gesamtästhetik Zitat oder Glaubensbekenntnis? Oder war alles doch ganz anders? Antworten mussten her. Schnell. Wie war nochmal die Emailadresse, die auf das Sleeve von "Elephant Island" gestempelt war?

"Zu Techno bin ich erst in den letzten Jahren gekommen. Ich habe zwar schon seit langem gerne Pan Sonic oder Plastikman gehört, das aber nie wirklich als Techno wahrgenommen. Erst in letzter Zeit kann ich mich sowohl für alten als auch für neuen Techno begeistern. Ich habe da noch viel aufzuholen, glaube ich", schreibt Sleeparchive per Email. Vor einigen Jahren ist er, ganz entgegen dem allgemeinen Trend, von Berlin nach Düsseldorf gezogen. Musik hat er schon damals gemacht und veröffentlicht, wenn auch keinen Techno. Was und wo genau, das mag er nicht sagen, wie er sich auch generell eher bedeckt hält, sobald es sich um seine Person handelt. Freundliche Antworten, die mehr neue Fragen aufwerfen, als die gestellten zu klären. "Der Grund für die spärlichen Informationen ist, dass die Sleeparchive-Platten nicht meine ersten Veröffentlichungen sind. Ich möchte vermeiden, dass Sleeparchive mit meinen anderen Projekten verglichen wird, obwohl die meisten Leute, die Sleeparchive kaufen, meine anderen Platten eventuell gar nicht kennen dürften", erklärt er, um dann gleich anzufügen, dass ihm Tracks wie die, die er jetzt produziert, schon lange im Kopf rumspukten und alle anderen Projekte zur Zeit auf Eis gelegt sind. Sleeparchive hat erstmal Priorität. Auch wenn wir nicht wissen, was er da genau auf Eis gelegt hat, wir freuen uns darauf, von weiteren Sleeparchive-Tracks auf eine musikalische Reise zurück in die Zukunft genommen zu werden. Und kleine Geheimnisse, da stehen wir drauf.

Weniger geheimnisvoll aber doch spannend ist auch der zweite Floor bestückt:
Dino Bugatti und Mikel Green von the pure sowie Der Eine Und Der Andere machen das Event zu einer runden Sache.

23:00 Uhr | Techno, Techhouse, Minimal





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